Endlich wieder einmal ein Erst-Leser-Buch, das die Kinder begeistert. Mercy ist das verwöhnte Schwein von Mr und Mrs Watson. Jeden Abend singen Mr und Mrs Watson für Mercy ein Loblied auf Mercy. „Bei diesem Lied wird Mercy immer ganz warm im Bauch, als habe sie gerade heissen Toast mit einem grossen Klacks Butter darauf gegessen.“
Wenn die Watsons dann aus dem Zimmer gehen und das Licht löschen, ist es allerdings nicht mehr so schön. Mercy hat Angst, und unternimmt das Nahe liegende: sie eilt zu den Watsons und macht es sich zwischen den Beiden bequem.
Allerdings sind alle drei zu schwer für den dünnen Fussboden. Der bricht nämlich ein und Panik bricht aus. Mercy soll Hilfe holen!
Was Spass macht an den Mercy Geschichten, ist, dass das Schwein nie das macht, was von ihm erwartet wird. Es denkt nämlich ausschliesslich ans Fressen, die Gemütlichkeit und sein Vergnügen. Und trotzdem kommt es immer so heraus, dass am Schluss alles gut wird, weil Mercy sich sozusagen aus Versehen richtig verhalten hat.
Als die Feuerwehr schliesslich bei den Watsons eintrifft und sie aus ihrer peinlichen Lage befreit, sind alle – ausser der griesgrämigen Nachbarin Eugenia Lincoln – davon überzeugt, dass sie die Hilfe Mercy zu verdanken haben. Die bekommt dann auch eine Extraportion heissen Toast mit einem grossen Klecks Butter darauf.
von Katharina Thalbach
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