Matinée mit Zopf und Kafi im Literaturhaus Thurgau

Können wir die Einwanderung politisch steuern? Wie gehen wir mit dem moralischen Dilemma um? Die fünf Maghrebstaaten bilden eine Art doppelten Schutzwall für die südlichen Grenzen Europas: in der Sahara und an der Mittelmeerküste. Stauffer, der den Maghreb seit 30 Jahren bereist, spricht mit Migranten und Schleppern, bringt die Sicht Europas zur Sprache und analysiert die wichtigsten Triebkräfte bei der Migration aus dem und via den Maghreb. Lesung und Gespräch im Literaturhaus Thurgau am Sonntag, 23. Februar um 11Uhr.

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Vortrag am 2.7.2020 im Literaturhaus Thurgau

Weshalb wurden Adam und Eva für ein Bagatelldelikt so hart bestraft? Ist Gott gut oder grausam? Ist "Auge um Auge, Zahn um Zahn" wirklich ein Zeichen alttestamentarischer Rachsucht oder nicht vielmehr ein erster Versuch, gnadenlose Selbstjustiz in einen angemessenen Schadensausgleich durch ein Gericht zu führen? Psalm um Psalm, Gebot um Gebot bis zu den Evangelien wird erklärt, was die Bibel über unsere kulturelle Evolution verrät. Kai Michel und Carel van Schaik treten am 2. Juli im Literaturhaus Thurgau auf, ich freue mich auf einen Abend voller Erkenntnis.

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23.00
14. März 2020

Den sagenhaften freien Seeweg von Europa nach Asien wollte Sir John Franklin 1845 zusammen mit 134 Männern und zwei perfekt ausgerüsteten Schiffen entdecken. Schon 1846 verschwanden alle zusammen spurlos im arktischen Eis der Nordwestpassage. Unzählige Romane, Sachbücher und Dokumentarfilme nahmen sich seither des Dramas um die verlorenen Forschungsschiffe "Terror" und "Erebus" und des Schicksals der Seeleute an. Nun auch der unvergleichlich scharfsinnige und witzige Monty-Python Star Michael Palin. Ein Buch voller Leidenschaft und Abenteuer, das uns für viele Stunden fasziniert und ablenkt von den trübseligen Meldungen über das Virus.

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15. Februar 2020

Etwas vom Schönsten im Leben ist der Augenblick, wenn ein Buch auftaucht, von dessen Thema man die gedacht hätte, dass es interessant sein könnte. Wer will schon etwas über den Aal wissen? Und dann halten wir diesen meergrünen Umschlag mit dem poetischen Titel in der Hand, öffnen das Buch und sind elektrisiert. Von der Schönheit der Sprache, vom Geheimnis der Saragossasee, der Geschichte des Aals und seiner unglaublichen Reise nach Eurpoa und zurück. Patrick Svensson begibt sich auf die Spuren eines rätselhaften Tiers und wir sind ihm dankbar, dass er uns mitnimmt in die Tiefen des Atlantiks und hinein in das eigene Leben.

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7. März 2020

"Es waren einmal Wörter, die sich hinausschlichen aus der Sprache der Kinder". Die Sprache der Natur kommt durch die Sprache der Technik immer mehr unter Druck, doch wir dürfen die Namen der Tiere und Pflanzen nicht vergessen, sonst sind sie verloren. Otter, Natter Molch und Lerche werden mit Gedichten beschworen, mit rätselhaften Buchstaben geehrt und in phantastischen, ganzseitigen Bildern von Jackie Morris verewigt. Auf dass die Wörter aus der Natur wieder durch Kinderzimmer flattern und in den Geschichten auftauchen.

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16. Mai 2020

Wir sehen den Thurgau gerne als Landwirtschaftskanton, doch unsere Gegend ist seit Jahrhunderten auch ein wichtiger Industriestandort. Stefan Keller geht den Spuren der Arbeit in seinem unnachahmlichen Stil zwischen ernsthafter Recherche und humorvoller Betrachtung menschlicher Beziehungen nach. Die arbeitenden Menschen bekommen hier ein Denkmal und ihre Geschichten werden so erzählt, dass wir mit ihnen fühlen: vom hungernden Schulmeister Johann Büchi aus Bichelsee über die junge Fabrikarbeiterin Rosa Fisch, die gegen einen Fabrikbesitzer Strafanzeige erhebt bis zum mausarmen Mauser Karl Kradolfer in Sommeri.

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21. Dezember 2019

Stefan Zweig hat der Welt  einen Klassiker geschenkt, der mit dieser Ausgabe wieder Aufwind bekommt: Wie entstand Händels Messias? Was lief an der Schlacht von Waterloo mit Napoleons Pferd? Zweig greift für sein Werk auf ein Mittel der Malerei zurück: auf die Miniatur als exakte Ausgestaltung eines Augenblicks. Dieses Stilmittel übernimmt Jörg Hülsmann für diese Neuausgabe, indem er besondere Augenblicke der Erzählungen Zweigs als Illustrationen ausgestaltet. Zweig prägte das Geschichtsbewusstsein von Generationen und die Erzählungen haben bis heute nichts von ihrem Zauber eingebüsst.

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26. Oktober 2019

Erika Fatland reiste entlang der Grenze durch alle 14 Nachbarstaaten Russlands. Das waren über 20'000 Kilometer durch Nordkorea, China, die Mongolei, Kasachstan, Aserbaidschan, Georgien, die Ukraine, Weissrussland, Litauen, Polen, Lettland, Estland, Finnland und Norwegen. Zum Schluss passierte sie mit dem Schiff die Nordostpassage von Anadyr durch die Beringstrasse nach Kirkenes. Erika Fatland schenkt uns Einblicke in alle diese Länder, sie ist mutig und hartnäckig, spricht mit den Menschen, hakt nach und erklärt. Ein intelligentes Lesevergnügen für alle, die gerne Reisen im Kopf unternehmen.

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Landert und Tobler über Dietrich

Im neuen Band „Adolf Dietrich – Der Zeichner malt“ finden sich hunderte von Skizzen, die den Schaffensprozess des Künstlers illustrieren. Die beiden Dietrich-Spezialisten Willi Tobler und Markus Landert blättern in den Skizzenbüchern und geben Einblick in das Leben und Schaffen des Ausnahmekünstlers. Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms der Ausstellung „Kreatives Gottlieben“ vom 7.-9. September. Freuen Sie sich auf das Gespräch der beiden originellen und gescheiten Dietrich-Experten.

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60.00
Lesung am 18.10.18 im Bücherladen

Wenn ich in Deutschland jemanden frage, welcher Schweizer, welche Schweizerin sie aus dem Fernsehen kennen würden, lautet die Antwort fast immer: Roger Köppel. Köppel wird seit vielen Jahren als Vorzeige-Rechter durch die Deutschen Talkshows gereicht, weil er als Schweizer stets sagen konnte, was sich in Deutschland bis vor den letzten Wahlen niemand zu sagen traute. Daniel Ryser beschäftigte sich während zweier Jahre mit Roger Köppel. Er spricht mit seinen Weggefährten und beleuchtet das Netzwerk rechter Seilschaften. Heraus kommt ein spannend zu lesendes Psychogramm eines Getriebenen.

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07. Juli 2018

Die nächste Hitzewelle kommt bestimmt. Dann packen wir den Rucksack, schnüren die Wanderschuhe und machen uns auf in die Berge. Zum Beispiel auf den Walserweg: wer viel Zeit und eine ausgezeichnete Kondition hat, nimmt sich die 23 Etappen am Stück vor - wir Teilzeitwandervögel teilen uns die Strecke auf. Vom Dorf San Bernardino über den Pass nach Hinterrhein, über Vals nach Safien, über den Glaspass nach Thusis - und auf jeder Etappe nimmt uns die Autorin mit auf interessante Seitensprünge und Ausflüge in die Geschichte der Walser, ihrer Kultur, ihrer Tiere und ihrem eigenwilligen Dialekt.

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Matinée mit Zopf am Sonntag, 17.2.19 um 11h im Bodmanhaus

Diana Bach (*1948) und Robert Minder (*1949) verbrachten viele Jahre ihrer Kindheit in einem religiös geführten Kinderheim, wo sie in einer von Gewalt, Angst und Kälte dominierten Umgebung aufwuchsen. Fünfzig Jahre später trafen sie sich wieder und begannen, sich zu schreiben. Lisbeth Herger bearbeitete den Briefwechsel und erzählt die Lebensgeschichten von Diana und Robert nach. So werden zwei Schicksale zu hörbaren Stimmen von "administrativ Versorgten" und zu eindrücklichen Porträts. Lisbeth Herger liest und erzählt, Diana Bach und Robert Minder werden anwesend sein.

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34.00
Buchpräsentation am 26. März um 19.30 Uhr im Staatsarchiv

In den 50er Jahren troff in Zürich die Biederkeit aus allen Gassen. Zum Glück gab es Karlheinz Weinberger. Von Freitagabend bis Montagmorgen war er mit seiner Kamera unterwegs und fotografierte das andere Zürich: Halbstarke setzten sich gegen das strenge Modediktat zur Wehr, sie trugen Jeans und Gürtelschnallen wie ein politisches Statement. Weinberger liebte die Menschen, fühlte sich als Schwuler auch anderen Aussenseitern verbunden, doch stets bewahrte er den distanzierten Blick des Künstlers. Patrik Schedler präsentiert seine Biografie am 26. März um 19.30 im Staatsarchiv Frauenfeld.

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Ein Gespräch mit Sieglinde Geisel im Bodmanhaus

Fast vierzig Jahre lang hat Peter Bichsel die Welt, die Menschen, die Schweiz und die Politik in seinen Zeitungskolumnen betrachtet. Seine Erzählungen sind legendär. Er war Lehrer, Querdenker und Redenschreiber. Im Gespräch mit der Journalistin Sieglinde Geisel kommen Bichsels Qualitäten zum Tragen: er ist ein gerissener Fuchs und löst mit seinen Ideen je nach dem Stirnrunzeln oder Gelächter aus. Montag, 23. September 2019, um 20 Uhr im Bodmanhaus.

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20. Juli 2019

Die Welt wäre etwas besser, führen wir mehr mit der Eisenbahn. Wir könnten friedlich aus dem Fenster gucken, lesen, Tee trinken oder uns mit Fremden unterhalten. Wir könnten den Alltag hinter uns lassen, uns eine Pause gönnen und die Zeit und die Welt ziehen lassen. Der sagenhafte Glacier Express fehlt nicht in diesem schönen Buch (die Autorin nennt ihn den langsamsten und malerischsten Expresszug der Welt), aber wenn ich beim Blättern auf Strecken wie die Transmongolische Eisenbahn oder den Dakar-Bamako Express stosse, packt mich das heftigste Fernweh und ich möchte sofort ein Billett kaufen.

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Lesung in Gottlieben

„Es soll dort sehr gut sein“ – wenn man den Titel liest und weiss, dass es sich bei „dort“ um Theresienstadt handelt, bricht es einem das Herz. Die Grosseltern wollen ihre erwachsene Tochter, die seit 1937 in der Schweiz lebt und nichts für sie tun kann, nicht noch mehr beunruhigen. Die Journalistin Sibylle Elam fand nach dem Tod ihrer Eltern die Briefe der Grosseltern und filtert daraus und aus eigener Erinnerung diese eindrückliche Familiengeschichte. Sibylle Elam liest und erzählt am 15. Juni um 20h im Bodmanhaus. Moderation: Stefan Keller

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Lesung am 13. Juni um 20h im Bodmanhaus

Fake, Fiktion, Lüge, Wahrheit, Fakten, Theorie - das sind Schlagworte, die uns allen spätestens seit der Wahl Donald Trumps geläufig sind und die nicht selten für Verwirrung sorgen. Weshalb möchten die Menschen "wahre Geschichten" lesen? Auf welche Wahrheiten können wir uns in einem Roman verlassen? Auf diese Fragen hat die Literaturwissenschaft Antworten: Thomas Strässle weiss, wo die Grenzen verlaufen und was den gemeinen Fake genau von der Fiktion unterscheidet, die wir LeserInnen so schätzen. Der Autor präsentiert sein Buch am 13. Juni um 20 Uhr im Bodmanhaus. Moderation: Marianne Sax

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24. Juni 2018

Die Hebamme Augusta Theler pendelt zwischen verschiedenen Welten: Im Spital Thun wird sie von moderner Technik, Medikamenten und qualifiziertem Personal unterstützt. In Nepal und Haiti, wo sie nach schweren Erdbeben humanitäre Einsätze leistet, ist Augusta Theler auf sich gestellt. Eindrücklich berichtet sie von ihrer Tätigkeit in Weltgegenden, wo alles zerstört wurde, aber mit jedem Neugeborenen das Leben weitergeht. Augusta Theler erzählt morgen Sonntag, 24.6. um 11h im Bodmanhaus anschaulich und spannend aus ihrem Leben, die Autorin Rebekka Häfeli begleitet, fragt und ergänzt.

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05. Januar 2019

Die einen fasten und gehen ins Fitness, um den Weihnachtsspeck wieder von den Hüften zu kriegen - die anderen machen sich auf die Wandersocken und bilden sich weiter. Friedrich Nietzsche dachte in der Rabiusa-Schlucht über Nihilismus nach, Corinna Bille träumte im Vallon de Réchi von der Ursprünglichkeit, Erich Mühsam entdeckte auf dem Berg der Wahrheit nackte Tatsachen. In der Schweiz wurde stets gewandert und wir sollten diese Tradition fortsetzen. Aber nicht ohne Buch im Rucksack! Die Wanderungen sind sorgfältig beschrieben und der literarische Hintergrund öffnet die Augen für die Geschichte der erwanderten Orte.

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11. Februar 2017

Ganz ungeküsst wollen wir den Valentinstag ja nicht verstreichen lassen und haben uns deshalb nach dem perfekten Buch umgeschaut, das die Kussfreude unserer Liebsten wecken soll. Wer hätte gedacht, dass wir gerade beim französischen Philosophen und Soziologen André Gorz fündig würden, der mit Büchern wie "Zur Strategie der Arbeiterbewegung im Neokapitalismus" nicht gerade als Romantiker hervorgetreten war. Im Alter sanfter geworden, schrieb er nach 58 Jahren Ehe seiner Frau Dorine diesen Liebesbrief von grosser Zärtlichkeit, voller Respekt und Dankbarkeit für die gemeinsamen Jahre.

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