Alfred Day war Bomberpilot im 2. Weltkrieg. Nach seiner Heimkehr aus dem gewonnenen Krieg fangen seine Probleme erst an. “In dem historisch ungemein exakt gearbeiteten Buch steckt viel Recherche, ohne dass es deshalb papieren wirkte. «Ich habe ein Zimmer voller Bücher zum Thema um mich versammelt», erzählt die Autorin; «manche von ihnen habe ich nur für ein Wort gebraucht, und selbst das wurde am Ende vielleicht gestrichen. Ich habe die Orte der Handlung besucht, technisches Gerät studiert, Filme angeschaut und versucht, den Sound der Zeit ins Ohr zu bekommen.» Doch sichtbare Mühe ist zu wenig Mühe: Ihrem rasanten, dialogreichen Text merkt man die aufwendige Vorarbeit nicht an.”…schreibt Manfred Papst in der NZZ am Sonntag. Viel ist dem nicht hinzuzufügen. Vielleicht noch, dass durch das Lesen der Bücher von A.L. Kennedy für mich ein ganz neues Fenster zu der Kunstform aufgegangen ist, die man Literatur nennt. Daran klebt kein Staubfusselchen, jeder Satz atmet Gefühl und scharfen Verstand.
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