05. Januar 2019

Die einen fasten und gehen ins Fitness, um den Weihnachtsspeck wieder von den Hüften zu kriegen - die anderen machen sich auf die Wandersocken und bilden sich weiter. Friedrich Nietzsche dachte in der Rabiusa-Schlucht über Nihilismus nach, Corinna Bille träumte im Vallon de Réchi von der Ursprünglichkeit, Erich Mühsam entdeckte auf dem Berg der Wahrheit nackte Tatsachen. In der Schweiz wurde stets gewandert und wir sollten diese Tradition fortsetzen. Aber nicht ohne Buch im Rucksack! Die Wanderungen sind sorgfältig beschrieben und der literarische Hintergrund öffnet die Augen für die Geschichte der erwanderten Orte.

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11. Februar 2017

Ganz ungeküsst wollen wir den Valentinstag ja nicht verstreichen lassen und haben uns deshalb nach dem perfekten Buch umgeschaut, das die Kussfreude unserer Liebsten wecken soll. Wer hätte gedacht, dass wir gerade beim französischen Philosophen und Soziologen André Gorz fündig würden, der mit Büchern wie "Zur Strategie der Arbeiterbewegung im Neokapitalismus" nicht gerade als Romantiker hervorgetreten war. Im Alter sanfter geworden, schrieb er nach 58 Jahren Ehe seiner Frau Dorine diesen Liebesbrief von grosser Zärtlichkeit, voller Respekt und Dankbarkeit für die gemeinsamen Jahre.

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1. April 2017

André Heller und seine Mutter Elisabeth haben spät zueinander gefunden. Er hielt sie für eine Opportunistin, sie ihn für einen Luftibus. Doch im Alter von 102 und 70 Jahren kommen sie sich näher, fühlen sich freier und sprechen über die wichtigen Dinge des Lebens: "Irgendetwas räumt in meinem Gedächtnis auf, und das Überflüssige wird ausgeschieden. Seitdem hab ich auch nie mehr Kopfweh", sagt die Mutter. "Wir sind füreinander eine ernste Herausforderung und oft ein Ärgernis und immer ein klarer Spiegel", der Sohn. Das offene Gespräch voller Weisheit und Lebensfreude ist ein grosses Lesevergnügen.

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Das Geschenk zu Weihnachten

Manchmal tun wir so, als hätten wir das Essen eben erst erfunden. Mal wird das Fett verteufelt, mal Rohkost verordnet. Brot macht dick, Kartoffeln machen dumm, Milch schadet dem Verdauungstrakt und vom Senf kriegen wir Pickel. Da tut es doch richtig gut, sich diesen Küchenkalender anzusehen. Wir können hier nachlesen und nachkochen, wie sich die Figuren aus unseren Lieblingsromanen verköstigen. Zum Beispiel mit "Corned mit Kappes" aus James Joyce' "Ulysses", einem "Topfkuchen" aus Haprer Lees "Wer die Nachtigall stört" oder einer schlichten "Kohlsuppe" aus "Über den Winter" von Rolf Lappert.

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9. Dezember 2017

50 Karten eines sich rasant verändernden Planeten machen uns neugierig: Wie ist die Artenvielfalt über den Planeten verteilt? Wie die menschliche Fettleibigkeit? Woher wird am meisten getwittert und wohin am meisten gejettet? Gibt es noch Gebiete auf der Erde, welche von niemandem beansprucht werden? Wo leben die giftigsten Tiere und welche Sprachen sind gefährdet? Die Karten sind aufschlussreich, manchmal erstaunlich, aber immer klug kommentiert und erklärt. Kinder und Erwachsene können mit diesem Buch wunderbar Zeit vertrödeln, Träumen, Fragen stellen und Antworten suchen.

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14. November 2017

Gute Verständigung kann Leben retten. Die häufigsten Ursachen von Bergunfällen sind Missverständnisse, doch auch im Alltag ist es wichtig, die Grundlagen der Kommunikation zu kennen und sich zu Herzen zu nehmen. Wir alle haben schon von der Transaktionsanalyse (Kindheits-Ich, Eltern-Ich, Erwachsenen-Ich), vom Treppenwitz (Die witzige Antwort fällt dir erst ein, wenn du zwei Treppen weiter bist) oder von der Salami-Taktik (beliebt in Verhandlungen) gehört. In diesem handlichen Buch wird die Theorie entstaubt, auf Relevanz abgeklopft, mit witzigen Illustrationen verfeinert und verständlich präsentiert.

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22. Oktober 2016

Eine kleine Vernetzung der alltäglichen Dinge - so der Untertitel dieses schönen, handlichen, rundum erfreulichen Buches. Es stellt viele unserer Gewohnheiten in Frage: Beschränkung, Ernährung, Liebe, Medien, Kleidung, Besitz heissen die Kapitel, in denen wir dazu aufgefordert werdent, unser Leben in die Hand zu nehmen und ihm Form und klare Inhalte zu veleihen. Ein positives Selbstbild und ein sorgfältiger Umgang mit den Dingen des Lebens sind dafür unerlässlich.

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21. Oktober 2017

Mädchen brauchen Vorbilder: Frauen wie Ameenah Gurib-Fakim, Präsidentin von Mauritius, die sich als Naturwissenschaftlerin für die Menschen, Tiere und Pflanzen ihrer Insel einsetzt. Oder Maria Callas, die vom dicken, einsamen Mädchen zur gefeierten Sängerin wurde. Zum Staunen ist auch die Karriere von Ruth Bader Ginsburg, die gegen viele Widerstände als erste Frau oberste Richterin der USA wurde.  Lebensweg und Porträt von 100 Frauen sind jeweils auf einer Doppelseite erfasst und künstlerisch gestaltet. Auch für Jungen ab 8 Jahren keineswegs verboten. Das Buch ist auch im Saxli Leseclub zu haben.

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14. Januar 2017

Wir haben Euch so viel zu verdanken. Die Arbeit, die ihr oft für wenig Lohn und  unter schwierigen Bedingungen leisten musstet. Die schönen Gärten. Das gute Essen. Wer wollte sich heutige Städte ohne italienische Restaurants vorstellen? Die Mode. Ihr lehrtet uns, dass es nichts Oberflächliches ist, schöne Kleider zu tragen, sondern eine Frage der Selbstachtung. Ihr musstet hart schuften und vermisstet eure Familie, die hier nicht leben durfte. Grazie a voi. Wer diese Buchempfehlung als Abstimmungsempfehlung für die erleichterte Einbürgerung der 3. Generation lesen will, darf das gerne tun.

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13. August 2016

Nicht nur gucken. Machen. Das sagte sich IlijaTrojanow, als er sich 2012 die Olympischen Spiele in London ansah. Er nahm sich vor, 80 Olympische Disziplinen zu trainieren. Das Ziel war, halb so gut wie der Olympiasieger zu werden (eine Ansage, immerhin). Trojanow reiste um die Welt, um Trainer zu suchen. Er wagte den Kopfsprung vom 10-Meter-Brett, flog beim Hammerwerfen weiter als sein Hammer und lernte immer wieder, vermeintliche körperliche Grenzen zu überwinden. Das Buch ist toll geschrieben, humorvoll und so aufregend, dass man auch gleich loslegen möchte. Buchtrailer

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30. Juli 2016

"Wie die Musik mich am Leben hielt", ist der Untertitel, und er ist nicht übertrieben. James Rhodes überlebte unzählige Vergewaltigungen eines Turnlehrers, seit er fünf Jahre alt war. Später wurde er Alkoholiker, Medikamentensüchtig und kämpft bis heute mit zahllosen Ticks, sexuellen Neurosen und gestörten Beziehungen. Er lernte mehr oder weniger zufällig das Klavierspiel und die Musik wurde zum Mittel, das ihm half, die Sucht zu überwinden und ein fast glückliches Leben zu führen. Er ist heute Konzertpianist und ein gefragter Musikpädagoge. Ein beeindruckendes Buch: grob, direkt, aber niemals voyeuristisch.

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7. April 2018

33 Tage lang wurde Jan Philipp Reemtsma im Frühling 1996 in einem Keller gefangen gehalten. "Im Keller" hiess denn auch das Buch, das er über seine Zeit der Gefangenschaft schrieb und so seine Erfahrung mit seinem beruflichen Engagement als Gewaltforscher in Zusammenhang brachte. Nun legt Reemtsmas Sohn ein Buch vor. Die Geschichte einer Entführung aus der Sicht der Angehörigen, die verzweifelt versuchen, 30 Millionen DM in gebrauchten Scheinen an die Verbrecher zu bringen. Geld oder Leben. Ein erhellendes Buch zu einer dunklen Geschichte, spannend und aufrichtig.

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22. Juli 2017

Tüftler, Spinner, Bundesräte - allerhand Menschen interessieren und interessierten sich für den Untergrund. Diskret, teuer - schweizerisch eben, wird unser Land nach und nach mit mitlitärischen und privaten Felshöhlen unterbaut. Es gibt geradezu eine zweite Schweiz unter der Schweiz. Unterhaltsam und oft unheimlich sind die Reportagen, die uns Jost auf der Maur auftischt. Vom Bundesratsbunker samt Hodlerbild ist die Rede, vom Sprengstoff-Versuchsstollen, der heute einem Autotüftler und seinen Oldtimern dient, aber auch von den entsetzlichen Wohnverhältnissen in den Tunneldörfern, wo die Arbeiter hausten.

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10. September 2016

Born Free Generation - so nennt man in Südafrika die ab 1991 geborenen: Malaika Wa Azania ist eine von ihnen. Die grosse Hoffnung auf eine friedliche Regenbogennation wurde schon bald getrübt durch Korruption, Bürokratie und Gewalt. Doch Malaika ist eine Kämpferin. Sie klagt den ANC an, der die Ideale ihrer Generation verraten hat und zeigt auf, wie hart das Leben noch heute ist, wenn man in Soweto geboren wird. Malaika tritt am 22. September, 19.30 im KAFF auf, morderiert von Monika Schärer.

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2. Juli 2016

"Entspannt euch!" - sollten viele Kinder überambitionierter Eltern hin und wieder rufen. Gebt den Kindern Raum zum unbeaufsichtigten Spiel, meint die Autorin Margrit Stamm. Befreit Euch vom Zwang, dass Menschen optimiert werden sollten, vor Perfektionswahn und Konkurrenzdruck. Befreit Euch von der übertriebenen Angst vor potenziellen Risiken. Kinder sollten ihre Möglichkeiten ausloten und ihre Fähigkeiten testen können - auch ohne ständige Überwachung durch Erwachsene. Hinreichend gute Eltern zu sein, genügt, Perfektion ist unmenschlich: diese Botschft befreit Eltern und Kinder gleichermassen.

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28. Januar 2017

Milena Moser neigt dazu, der Mütze hinterherzuspringen, nachdem sie sie über Bord geworfen hat. Sehr sympathisch, aber auch recht riskant, diese Lebenseinstellung. Sie hat dazu geführt, dass Frau Moser ihre Zelte der Schweiz abgebrochen hat, um in ihr winziges Haus in Santa Fe zu ziehen. Auf der Suche nach der Freiheit und der grossen Liebe, nach Prärie, Pferden und Indianern. Sie lässt ihre Familie zurück und fast ihren gesamten Besitz und fängt neu an. Die Geschichte kennen wir. Aber wenn Milena Moser sie erzählt, wird sie richtig mitreissend, zum Lachen und zum Träumen.

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27. August 2016

"Meine Reise von Moskau bis Shanghai" nennt die junge Frauenfelder Illustratorin ihr Buch im Untertitel. Auf diese Reise nimmt sie uns mit. Wir begleiten sie durch diverse Fettnäpfchen, aber auch zum Bad im Baikalsee, zum Schamanenstein der Angara und grinsen mit ihr über die Tücken der Kommunikation. Im Bus von Dalansadgad nach Ulaanbaatar lernt sie, trotz Geschüttel zu lesen und zu schlafen. Die Bildergeschichten sprechen ihre eigene Sprache von Misere, Freundschaft und Abenteuer. Das Buch ist schön gestaltet und fadengeheftet ein tolles Geschenk für Globetrotter und Abenteurerinnen.

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30. Dezember 2017

Nicht schlecht, das kann man gleich vorausschicken. "Heilige Hütte" nennt Sheryl Crow ihr 20 Hektar grosses Anwesen in Nashville, eine Kapelle gehört dazu. Alles sehr geschmackvoll, mit Hund, Pfingstrosen und Shabby-Sofa. Ganz anders Mike D. von den Beastie Boys. Er renovierte ein historisches Wohnhaus in Brooklyn und hat es mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Cher hat es sich in Los Angeles gemütlich gemacht: der Blick über Hollywood bis zum Pazifik ist atemberaubend. Ein Buch zum Träumen, zum neidisch werden und als Ansporn, wieder mehr mit der Gitarre zu üben.

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3. März 2017

Klare Urteile über Kleiber, Adler, Spatz und Specht. Seit es Vögel und Menschen gibt, ist deren Verhältnis kompliziert. Menschseits werden den Vögeln allerhand schlechte Eigenschaften unterstellt: Die heuchlerische Meise, der gierige Kormoran, der mies gelaunte Graureiher sind nur drei davon. Alles Neid: Die Vöglein können nicht nur besser pfeifen, sie sind auch hübscher und fliegen uns trägen Zweibeinern frech um die Ohren. Sie beklagen sich weder über übereifrige Hauswarte noch über schwindende Habitate, obwohl sie Grund genug hätten. Mit träfen Bildern des unvergleichlichen F.W. Bernstein.

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29. April 2017

Peter Krauss' Handwörterbuch der Vogellaute macht uns die Tatsache bewusst, dass wir erst seit wenigen Jahrzehnten systematische Tonaufnahmen kennen. Zuvor behalf man sich mit Ausdrücken für die lautmalerischen Entsprechungen des Vogelgesangs, die einen Schatz an originellen Verben bergen. Die Grasmücken zum Beispiel, sie schnarren (tscharr, tschek) und schmätzen (tze tze), sie gätzen und gigitzen. Tonfolgen sind auch als Noten abgebildet und jedes Burren und Rätschen ist akkurat beschrieben. Dazu ist das Büchlein reich illustriert und schmeichelt in seiner schönen Gestalt Auge und Hand.

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