Lesung am 4. Juli um 20Uhr im Bodmanhaus

1985: wenn Alexa Henning von Lange das Lebensgefühl dieser Zeit skizziert, erklingt Keith Jarrets Köln Concert, Schrankwände voller Schnapsflaschen und lederne Sitzgarnituren füllen die Wohnzimmer, der Feminismus verängstigt die Männer und die Kinder sind hochbegabt. Eine Reihenhaussiedlung wird zur Kampfzone, als die kumulierten Verletzungen und verdrängten Sehnsüchte der Hausfrauen ans Tageslicht drängen. Die Autorin liest am nächsten Freitag im Bodmanhaus in Gottlieben, Marianne Sax darf mit ihr diskutieren.

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29.00
Lesung am 28.6.19 um 20Uhr im Bodmanhaus

»Die Vier« müssen im neuen Roman von Friedrich Ani aktiv werden: Polonius Fischer (der ehemalige Mönch), Tabor Süden (der zurückgekehrte Verschwundenensucher), Jakob Franck (der pensionierte Kommissar, immer noch Überbringer der schlimmsten Nachricht) und Fariza Nasri (Beamtin mit syrischen Wurzeln, erlöst von der Verbannung in die Provinz). Alle wenden ihre einzigartigen Methoden auf, um die Fälle einer erschossenen Frau und eines erschlagenen Polizisten aufzuklären. Das Publikum im Bodmanhaus kann sich freuen: Das Gespräch zwischen SRF-Literaturchefin Esther Schneider und dem sympathischen Autor wird eine Freude sein.

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31.90
15. Juni 2019

Sie heissen Paula, Judith, Brida, Malika und Jorinde. Sie sind Städterinnen, sie kennen einander mehr oder weniger gut und stehen an einem Punkt im Leben, wo sie nicht recht wissen, wie weiter. Unerwünschte Schwangerschaft, unerfüllter Kinderwunsch, Trennung, Affären, Krankheit, Tod - das Leben selbst setzt die Marken und die Menschen stolpern daran vorbei. Die verbreitete Meinung, es gebe ein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben, wird in diesem Roman einer strengen Prüfung unterzogen. Leicht und flüssig geschrieben, nimmt die Autorin ihre Figuren ernst und schenkt ihnen ihre Würde oft durch die Hintertür.

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30.00
Lesung am 13. Juni um 20h im Bodmanhaus

Fake, Fiktion, Lüge, Wahrheit, Fakten, Theorie - das sind Schlagworte, die uns allen spätestens seit der Wahl Donald Trumps geläufig sind und die nicht selten für Verwirrung sorgen. Weshalb möchten die Menschen "wahre Geschichten" lesen? Auf welche Wahrheiten können wir uns in einem Roman verlassen? Auf diese Fragen hat die Literaturwissenschaft Antworten: Thomas Strässle weiss, wo die Grenzen verlaufen und was den gemeinen Fake genau von der Fiktion unterscheidet, die wir LeserInnen so schätzen. Der Autor präsentiert sein Buch am 13. Juni um 20 Uhr im Bodmanhaus. Moderation: Marianne Sax

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26.90
1. Juni 2019

Wenn ich an meine Anfänge als jugendliche Leserin zurückdenke, kommt mir stets Gottfried Keller in den Sinn: Der grüne Heinrich aus dem 19. Jahrhundert erklärte dem Mädchen des 20. Jahrhunderts seine Welt und ich realisierte, dass unsere Jugend sich nicht so sehr unterschied. Die Gefühle, die Personen, die Beziehungen - bei Keller wirkt alles so modern, dass wir uns direkt gemeint fühlen. Diese Durchlässigkeit findet sich auch und vor allem in Kellers "Züricher Novellen": Der Dichter nimmt uns bei der Hand und lässt uns die 200 Jahre, die uns von ihm trennen, vor lauter staunendem Vergnügen vergessen.

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17.00
25. Mai 2019

Die Liebe, der Tod, die Verzweiflung, die Heilung. Es sind die ganz grossen Themen, die sich Sarah Kuttner in ihrem Buch vorgenommen hat - und sie meistert diesen Stoff mit so viel Mut und Humor, dass es zum Lachen und zum Heulen ist. Der Roman erzählt von einer Familie, in der sich das Unsagbare ereignet: der Erstklässler Kurt stirbt bei einem Unfall. Der Schmerz ist unerträglich - und bekanntlich geht das Leben weiter. Kurts Beerdigung muss organisiert sein, seine Gartenpflanzen brauchen Wasser, die ganze Patchworkfamilie muss weitermachen und stolpert tränenreich und liebevoll von Falle zu Falle. Hinreissend.

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29.90
18. Mai 2019

Missmutig ist sie zu Recht, die dicke Prinzessin Petronia, denn ihre Eltern haben sie auf dem langweiligsten Planeten des Weltalls ausgesetzt. Ausserdem schwärmt alle Welt von ihrem Cousin, dem kleinen Prinzen, und den kann sie überhaupt nicht leiden, den kleinen Schleimer. Seine Sprüche nerven sie, und mit ihren eigenen beweist sie mehr Sinn fürs Praktische ("Man sieht nur mit der Lupe gut", "Obacht - das Weltall kann Spuren von Erdnüssen enthalten"). Immerhin verfügt Petronia über einen Multifunktionswurm (MFW), mit dem sie durch Wurmlöcher reisen und an dem sie ihre schlechte Laune auslassen kann.

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29.00
Lesung mit Regula Imboden am 16. Mai um 20 Uhr im Bodmanhaus

Corinna Bille und Maurice Chappaz waren ein Liebespaar, ein Schriftstellerpaar und später Eltern von drei Kindern. Um sich je ein eigenes Leben zu bewahren, entschieden sie sich für die Nähe auf Distanz, wohnten meist getrennt oder waren viel auf Reisen. Diesem Umstand verdanken wir einen so umfassenden wie faszinierenden Briefwechsel, fast vom Tag ihrer ersten Begegnung 1942 an bis zum Tod von Corinna Bille im Jahr 1979. Regula Imboden liest am Donnerstag, 16. Mai um 20 Uhr daraus vor.

 

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38.00
20. April 2019

"Der Bär hatte lange geschlafen. Sein Magen knurrte. 'Mal sehen, was die anderen so treiben', dachte er." So beginnt eine wilde Geschichte von wilden Tieren, die in der Stadt ihr Glück versuchen. Da der Bär so lange geschlafen hat, ist er schlecht informiert und macht sich - mit geklautem Hut, Sonnenbrille und Einkaufstasche perfekt getarnt - auf die Suche nach seinen Kumpels. Doch die wollen ihn gar nicht haben, denn so ein Leben in der Stadt ist verzwickt und für Bären höchstens im Zoo geeignet, finden sie. Für alle, die schon gerne selber lesen. (Und was war eingentlich in der Einkaufstasche drin?)

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17.90
13. April 2019

Selten gab es einen sanfteren Mann in der Weltliteratur als den Postboten und Pazifisten Ambroise Fleury. Seinem Neffen Ludo, der bei Ambroise aufwächst, geht das hin und wieder auf die Nerven, aber als Ludo zum ersten Mal Lila trifft, das polnische Mädchen aus gutem Hause, kennt er nur noch ein Thema: die Liebe. Die Kinder wachsen, die Liebe mit ihnen, und die Zeiten ändern sich. Den Sommer 1939 verbringt Ludo in Polen und weiss nach dem Abschied jahrelang nicht, ob Lila noch lebt, und Ambroise darf seine herrlichen Drachen unter der Herrschaft der Nazis nur noch kriechen lassen. Da bleibt nur ein Ausweg: Der Widerstand und die Jagd nach dem Blau.

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28.00
6. April 2019

Elfengleich taumeln sie über die Wiesen, verschönern unsere Gärten und machen uns froh. Doch leider sind viele Schmetterlingsarten gefährdet und brauchen unsere Hilfe. Sie haben poetische Namen wie Mauerfuchs, Taubenschwänzchen oder Blutströpfchen und brauchen Labkraut, Hornklee oder Knäuelgras. In diesem schönen Buch sind die Pflanzen und ihre geflügelten Besucher systematisch aufgeführt, ergänzt wird das Ganze durch Gestaltungstipps und mit einem sehr praktischen Blüh- und Flugkalender. Lassen Sie uns die Welt retten - die Schmetterlinge sind ein guter Anfang!

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37.00
30. März 2019

Mrs. Giulia Masca ist eine wohlhabende Amerikanerin, als sie 1946 den Ort ihrer Kindheit besucht. Die Häuser und Menschen des piemontesischen Dorfes sind vom Krieg schrecklich mitgenommen, doch Giulia hat noch eine Rechnung offen. Vor vielen Jahren musste sie das Dorf verlassen, gedemütigt, schwanger und arm. Dieses Buch ist für alle, die sich hervorragend unterhalten, etwas über die Geschichte Italiens erfahren und zwei Frauen kennen lernen möchten, deren Mut und Freundschaft die Konventionen ihrer Zeit sprengt. Ein tolles Lesevergnügen und eine Geschichte, die uns bis zur letzten Wendung in Atem hält.

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32.00
Lesung am 4.4.19 um 20Uhr im Bodmanhaus

Zwei, die nichts miteinander zu tun haben, auf einer Reise mit unbekanntem Ziel: Eine Frau und ein Mann, die sich kaum kennen und nicht besonders mögen. Dieser Mann und diese Frau müssen sich gemeinsam auf die Suche machen, nach dem einzigen, was sie im Leben gemeinsam haben: eine Tochter, die psychische Probleme hat und nach Südostasien abgehauen ist. Ein spannender Roman im kraftvollen Knecht-Sound, der zwei fast fremde Menschen auf eine gemeinsame Mission schickt, mit unsicherem Ausgang. Doris Knecht liest, Raphaela Sabel, Redaktorin der Zeitschrift "Schweizer Buchhandel", moderiert, am Donnerstag, 4.4.19 um 20 Uhr im Bodmanhaus.

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31.90
Buchpräsentation am 26. März um 19.30 Uhr im Staatsarchiv

In den 50er Jahren troff in Zürich die Biederkeit aus allen Gassen. Zum Glück gab es Karlheinz Weinberger. Von Freitagabend bis Montagmorgen war er mit seiner Kamera unterwegs und fotografierte das andere Zürich: Halbstarke setzten sich gegen das strenge Modediktat zur Wehr, sie trugen Jeans und Gürtelschnallen wie ein politisches Statement. Weinberger liebte die Menschen, fühlte sich als Schwuler auch anderen Aussenseitern verbunden, doch stets bewahrte er den distanzierten Blick des Künstlers. Patrik Schedler präsentiert seine Biografie am 26. März um 19.30 im Staatsarchiv Frauenfeld.

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29.00
Lesung im Bodmanhaus am 15.3.19 um 20Uhr

Man kennt sich kaum, man mag sich, aber geküsst wurde noch nicht. So kommt der Beschluss, zu verreisen, recht überraschend. Bald finden sich unser Erzähler und Ora auf einem Roadtrip durch die USA wieder. Doppel- oder Einzelzimmer? Wer fährt? Was wird erzählt? Wie kommt man einander näher, wann zieht man scih aus? Es entsteht ein zärtliches Liebesabenteuer vor kalifornischer kulisse. Kumpfmüller ist ein feiner Autor, der lustvoll in den trüben Tümpeln menschlicher Beziehungen angelt. Er liest am 15. März um 20 Uhr im Bodmanhaus. Moderation: Marianne Sax

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27.00
Buchvernissage am 13. März um 18.30 Uhr im Bücherladen

"Karak" ist wieder hier! Das feiern wir am 13. März um 18.30h im Bücherladen mit dem Autor Willi Tobler und dem Kinderbuchspezialisten Hans ten Doornkaat. Die Geschichte vom verfressenen Riesen Karak und seinem mutigen Widersacher Tschaggomo hat Generationen von Kindern in ihren Bann geschlagen. Das Happy End zeichnet sich schon auf der Umschlaggestaltung ab: die winzige Hand des Zuckerbäckers schüttelt die Riesenhand von Karak. Die - mittlerweile durch ihre Wimmelbücher berühmte - Rotraut Susanne Berner illustrierte das Buch schon für die erste Auflage 1990.

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16.90
10. März, 11 Uhr, Matinée mit Zopf + Spoken Word

So viel Spoken Word am Sonntag erfrischt wie ein Märzbad im Seerhein! Sperrig ist hier einzig der Verlagsname, doch schliesslich befasst er sich mit den Untiefen menschlicher Sprache, mit Dialekt, und nicht zuletzt mit sperrigen Autorinnen und Autoren. Es wird (meist) hochdeutsch gesprochen. Präsentation vom Förderverein des Verlags "Der gesunde Menschenversand". Eintritt Fr. 15.00, Reservation sekretariat@bodmanhaus.ch oder 071 669 34 80.

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0.00
2. März 2019

Alf, Katinka und Robbie haben eine Saisonkarte fürs Freibad bekommen. Und sie gehen hin. Tag für Tag. Sie gewöhnen sich ans kalte Wasser, schlottern auf dem Sprungturm, üben kraulen und machen auf dem Badetuch Hausaufgaben. Katinka lernt Französisch und wendet das Gelernte bei passenden und unpassenden Gelegenheiten an: Oh là là! Der kleine Robbie guckt manchmal in den Himmel und manchmal beobachtet er ganz genau, was um ihn her vorgeht. Bei Robbie weiss man nie. Als seine Geschwister planen, nachts ins Freibad zu schleichen, will er unbedingt mit dabei sein. Eine zarte Geschichte über einen fast unendlichen Sommer zwischen Kindheit und Erwachsenwerden.

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19.50
Lesung am 1.3.19 um 20h im Bodmanhaus

"Dora" war eine der ersten Fallschilderungen Siegmund Freuds. "Dora" hiess im richtigen Leben Ida und war die Urgrossmutter der Autorin Katharina Adler. Es liegt auf der Hand, dass eine Autorin aus dieser Geschichte einen Roman schöpft, und dieser Roman ist ihr ausgezeichnet gelungen. Entlang historischer Dokumente und familiärer zeugnisse zeichnet Adler die Lebensgeschichte einer Frau nach, die nichts mit ihrer Opferrolle anfangen konnte und ihr Leben - gegen den Willen der Eltern und des berühmten Professors - in die eigenen Hände nahm. Katharina Adler liest am 1. März um 20 Uhr im Bodmanhaus, Marianne Sax moderiert.

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36.00
Lesung am 25.2.2019, 19.30h in der Kantonsbibliothek Frauenfeld

Eine Lichtgestalt geht um in der argentinischen Vorstadt: die fluoreszierende und Segen spendende Maria, welche von der naseweisen Klosterschülerin Teresa von Haus zu Haus getragen wird. Die Stadt bevölkern außerdem ein hysterisches Hündchen, ein dichtender Automechaniker, die putzwütige Besitzerin eines Waschsalons und zwei dummdreiste Polizisten. Dieser Roman sprüht vor Ideen, er ist ein Vulkan voller verschachtelter Sätze, die uns atemlos Seite um Seite umblättern lassen. Die Autorin liest am Montag, 25. Februar 2019 um 19.30h in der Kantonsbibliothek. Mitveranstalter: Literaturhaus Thurgau im Bodmanhaus, Bücherladen Marianne Sax. Moderation: Marianne Sax

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35.00


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