2. März 2019

Alf, Katinka und Robbie haben eine Saisonkarte fürs Freibad bekommen. Und sie gehen hin. Tag für Tag. Sie gewöhnen sich ans kalte Wasser, schlottern auf dem Sprungturm, üben kraulen und machen auf dem Badetuch Hausaufgaben. Katinka lernt Französisch und wendet das Gelernte bei passenden und unpassenden Gelegenheiten an: Oh là là! Der kleine Robbie guckt manchmal in den Himmel und manchmal beobachtet er ganz genau, was um ihn her vorgeht. Bei Robbie weiss man nie. Als seine Geschwister planen, nachts ins Freibad zu schleichen, will er unbedingt mit dabei sein. Eine zarte Geschichte über einen fast unendlichen Sommer zwischen Kindheit und Erwachsenwerden.

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19.50
Lesung am 1.3.19 um 20h im Bodmanhaus

"Dora" war eine der ersten Fallschilderungen Siegmund Freuds. "Dora" hiess im richtigen Leben Ida und war die Urgrossmutter der Autorin Katharina Adler. Es liegt auf der Hand, dass eine Autorin aus dieser Geschichte einen Roman schöpft, und dieser Roman ist ihr ausgezeichnet gelungen. Entlang historischer Dokumente und familiärer zeugnisse zeichnet Adler die Lebensgeschichte einer Frau nach, die nichts mit ihrer Opferrolle anfangen konnte und ihr Leben - gegen den Willen der Eltern und des berühmten Professors - in die eigenen Hände nahm. Katharina Adler liest am 1. März um 20 Uhr im Bodmanhaus, Marianne Sax moderiert.

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36.00
Lesung am 25.2.2019, 19.30h in der Kantonsbibliothek Frauenfeld

Eine Lichtgestalt geht um in der argentinischen Vorstadt: die fluoreszierende und Segen spendende Maria, welche von der naseweisen Klosterschülerin Teresa von Haus zu Haus getragen wird. Die Stadt bevölkern außerdem ein hysterisches Hündchen, ein dichtender Automechaniker, die putzwütige Besitzerin eines Waschsalons und zwei dummdreiste Polizisten. Dieser Roman sprüht vor Ideen, er ist ein Vulkan voller verschachtelter Sätze, die uns atemlos Seite um Seite umblättern lassen. Die Autorin liest am Montag, 25. Februar 2019 um 19.30h in der Kantonsbibliothek. Mitveranstalter: Literaturhaus Thurgau im Bodmanhaus, Bücherladen Marianne Sax. Moderation: Marianne Sax

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35.00
Lesung im Bodmanhaus am 22.2.19, 20Uhr

Es ist möglich, sich in diesem Roman zu verlieren und sich zu fragen, wer die junge Protagonistin wirklich ist. Eine Nachtwächterin? Eine Bankräuberin? Oder gar eine Werwölfin? Und wer war der tiefgefrorene Mann, den sie aus dem Flugzeug stürzen sah? Das Buch von Gianna Molinari hat als Gesamtkunstwerk viele Facetten, Möglichkeiten eben, die uns fesseln und uns die Welt aus neuen Blichwinkeln zeigen. Das Debut der jungen Autorin überzeugt, weil es uns über gesellschaftliche Konventionen und individuelle Wahrheiten nachdenken lässt. Gianna Molinari liest am 22. Februar 2019 um 20 Uhr im Bodmanhaus, Marianne Sax moderiert.

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26.90
Matinée mit Zopf am Sonntag, 17.2.19 um 11h im Bodmanhaus

Diana Bach (*1948) und Robert Minder (*1949) verbrachten viele Jahre ihrer Kindheit in einem religiös geführten Kinderheim, wo sie in einer von Gewalt, Angst und Kälte dominierten Umgebung aufwuchsen. Fünfzig Jahre später trafen sie sich wieder und begannen, sich zu schreiben. Lisbeth Herger bearbeitete den Briefwechsel und erzählt die Lebensgeschichten von Diana und Robert nach. So werden zwei Schicksale zu hörbaren Stimmen von "administrativ Versorgten" und zu eindrücklichen Porträts. Lisbeth Herger liest und erzählt, Diana Bach und Robert Minder werden anwesend sein.

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34.00
Lesung am 8. Februar um 20 Uhr im Bodmanhaus

"Zum ersten Mal hörte ich das Wort 'Wandern' im Jahr 2002." - So ein Einstieg macht neugierig. Eine Schweizerin mag sich kaum vorstellen können, dass ein Leben ohne Wandern möglich ist - andererseits sieht man verdächtig selten Wanderer, die arabisch aussehen, wenn man mal darüber nachdenkt. Mit seinem eigenen, spröden Humor erzählt uns Usama Al Shahmani von den Schwierigkeiten des Anfangs in der Schweiz nach der Flucht, der Hilflosigkeit angesichts der Probleme seiner Familie im Irak und dem Trost, den die Bäume spenden - sowohl die Dattelpalme der Kindheit als auch die behäbige Eiche im Thurgauer Wald. Der Autor liest am 8. Februar um 20 Uhr im Bodmanhaus.

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29.00
12. Januar 2019

Woher kommen die eigentlich, diese Nazis aus Sachsen? Sind sie enttäuscht von der Wende? Sind sie arm? Ist die DDR schuld oder sind es die Kapitalisten? Der junge Autor Lukas Rietzschel zeichnet eine mögliche Antwort auf diese Fragen: zwei Brüder wachsen in Sachsens Provinz auf. Die Eltern bauen ein Haus, die Ehe wird geschieden, die Schule ist so lala, das Wetter ist schlecht und die Angst vor einer Zukunft ohne Perspektiven ist mit Händen zu greifen. Andere Jungen würden das Leben mutiger anpacken, aber Philipp zieht sich in sich selbst zurück. Tobias hingegen sucht und findet Schuldige und ein Ventil für seine Wut. Ein spannender und kluger Roman, der auch junge Erwachsene interessieren dürfte.

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28.90
12. Januar 2019

Heute wird in Urnäsch der alte Silvester gefeiert. Hinfahren und dem schönen Brauch Zuschauen wäre bestimmt eine gute Idee. Doch wie entstehen eigentlich die "schönen" und "wüesten" Chläuse? Wälti beobachtet seine grossen Brüder und würde gerne dazugehören, aber er ist noch klein und fürchtet sich vor den wüesten Chläusen mit ihren unheimlichen Masken. Im Sommer, auf der Alp freundet er sich mit Heidi an und die beiden hecken einen Plan aus. Heidi will nämlich auch chlausen und lässt sich das von den grossen Buben nicht verbieten! Da kann natürlich Wälti nicht zurückstehen und die beiden werden zu richtigen, mutigen Chläusen!

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29.80
Lesung in Gottlieben

Wer Rolf Hermann als Trio-Drittel der "Gebirgspoeten" kennt, weiss, dass seine Auftritte voller Witz und Überraschung stecken. Umso mehr konnte man gespannt sein auf seinen ersten Erzählband. Darin blickt er auf seine Jugendjahre im Oberwallis zurück und entwickelt mit feinem Gespür für Details ein Tableau der Erinnerungen, zeichnet behutsam die Lebenswelt dreier Generationen seiner Familie und der Gegend, aus der er stammt. Ein Buch voller Poesie wird kombiniert mit dem Auftritt eines routinierten Spoken-Word-Künstlers.

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26.00
05. Januar 2019

Die einen fasten und gehen ins Fitness, um den Weihnachtsspeck wieder von den Hüften zu kriegen - die anderen machen sich auf die Wandersocken und bilden sich weiter. Friedrich Nietzsche dachte in der Rabiusa-Schlucht über Nihilismus nach, Corinna Bille träumte im Vallon de Réchi von der Ursprünglichkeit, Erich Mühsam entdeckte auf dem Berg der Wahrheit nackte Tatsachen. In der Schweiz wurde stets gewandert und wir sollten diese Tradition fortsetzen. Aber nicht ohne Buch im Rucksack! Die Wanderungen sind sorgfältig beschrieben und der literarische Hintergrund öffnet die Augen für die Geschichte der erwanderten Orte.

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29. Dezember 2018

Die Tage sind kurz, der Hochnebel drückt, Schokolade macht dick, der Wein macht Kopfweh. Da weiss ich einen Ausweg: Gedichte lesen. Gedichte wecken Gefühle, sie erzählen Geschichten, sie wecken Erinnerungen oder jagen uns einen Schauer über den Rücken. Wir können sie vorlesen, singen, auswendig lernen oder still für uns geniessen. Wir können durch die Zeit reisen und spüren, dass es von uns zu unseren Vorfahren im Mittelalter ein direktes Band gibt: Das Gedicht. Stöbern Sie in diesen schön gestalteten zwei Bänden und gleiten Sie träumend ins neue Jahr.

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Weihnachten 2018

Nino Haratischwili ist mit diesem grossen Roman ein Wurf gelungen, der den Bogen spannt von Tschetschenien 1994 nach Berlin 2014. Die junge Nura aus einem Bergdorf wird Opfer eines Kriegsverbrechens. Die Spur dieser Bluttat folgt den Mördern durch ihr ganzes weiteres Leben, bis einer versucht, die Schuld zu tilgen. Ein grosser Roman über Russland in der Zeit der 90er Jahre, über drei Georgierinnen im Exil und über die Grausamkeit eines Krieges, der bis heute fortdauert. Nicht das "schauerliche Werk", das der Krieg anrichtet, behält die Oberhand, sondern der Glaube an das Gute und die Kraft der Menschlichkeit bestimmen den Grundton des Romans.

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Am 16. Dezember ab 12 Uhr im Büchreladen

Keiner ist so viel gewandert wie Hannes Stricker - und falls doch, hat bestimmt keiner die Wanderungen so fein dokumentiert wie er. Seine sorgfältig illustrierten Bücher sind legendär, seine Schrift, seine Aquarelle und seine akribisch ausgearbeiteten Wandervorschläge unvergleichlich. Vom Bodensee bis zum Oberwallis führt uns Hannes Stricker mit sicherem Strich. Am Sonntag, 16.12.2018 wird er seine schönen Wanderführer im Bücherladen signieren.

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Signierstunde am 20.12. 18-19h

Die «Hand der Mirjam» spielt in der heutigen Zeit – mit Frauenfeld und Winterthur als zentralen Schauplätzen – doch die Enthüllungen im Verlaufe der Geschichte reichen bis in die Zeit des 2. Weltkriegs zurück. Im Zentrum stehen die Schwestern Lara und Désirée Goldinger, welche nach Jahren der Entfremdung anlässlich der Beerdigung ihrer Mutter wieder aufeinandertreffen. Die Begegnung verläuft alles andere als harmonisch. Ein ungerechtes Testament, ein bestürzendes Manuskript und ein geheimnisvolles Amulett im Nachlass zwingen die Töchter zur Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit. Eva Maria Hux signiert ihr Buch am 20. Dezember von 18-19h im Bücherladen.

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19.90
Bücher für ein ganzes Jahr

Liest ihre Liebste Krimis wie verrückt? Hat Ihr Vater ein Flair für historische Sachbücher? Oder sind die Kinder Ihrer Lieblingsnachbarn kleine Leseratten? Dann wäre das perfekte Geschenk ein Buchabo. Quartalsweise, monatlich oder 14-täglich wählen wir ein passendes Buch aus, bringen es auf die Post oder stellen es hier bereit. Wir verpacken es schön als Geschenk, damit die Beschenkten das ganze Jahr das Weihnachts-Päckli-Feeling geniessen können. Die Rechnung bekommen Sie Quartalsweise, darauf die Bücher und je Fr. 6.00 fürs Verschicken. Kommen Sie am besten vorbei oder rufen Sie uns an, damit wir das Abo rechtzeitig vor Weihnachten vereinbaren können.

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Lesung am 7.12. in Gottlieben

„Als ich noch eine Frau und zwei Hände hatte, war ich ein glücklicher Mann.“ Was für ein Anfang für einen Roman, welche Fülle an Geschichten erwartet uns nach dieser Eröffnung. Doch es gibt noch eine Sicht, noch einen Anfang: „Niemand weiss etwas über sie.“ Die Barbaren, das sind immer die Anderen, soviel steht fest. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wütet in China der Opiumkrieg, gleichzeitig bringt eine christliche Sekte das Kaiserreich ins Wanken. Der hinreissende Roman umfasst die Zeit und das riesige Land mit einer Klammer, die uns mitten im Geschehen festhält.

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35.90
Petra Hartlieb liest am 30.11. um 20Uhr im Bodmanhaus

Im Wiener 18. Bezirk führt Petra Hartlieb ihre wundervolle Buchhandlung. Der Dezember ist alle Jahre wieder eine grosse Herausforderung, denn ein grosser Teil des Jahresumsatzes muss in den letzten Tagen vor Weihnachten erwirtschaftet werden. Das klappt nur mit haarscharf umschifften Katastrophen, flinken Chauffeuren, geduldigen Kundinnen, Tonnen von Geschenkpapier, mit Humor und Improvisationstalent. Die Moderatorin Marianne Sax kann davon ein Liedchen singen. Petra Hartlieb liest im am Freitag im Bodmanhaus, und das Schönste: Die berühmteste Buchhändlerin Österreichs muss am Samstag im Bücherladen arbeiten!

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17.11.2018

Theo hat es nicht leicht mit seinem Stiefvater. Der ist ein arbeitsloser Koch mit Anspruch und probiert seine zweifelhaften Rezepte gerne an Theo und dessen Mutter aus. Da kommt das Segelschiff gerade recht, das eines Nachts in der grossen Platane vor Theos Zimmer landet und Theo mitnimmt auf ein unglaubliches Abenteuer mit einem sprechenden Raben, einem schlecht gelaunten Kater und einem vergesslichen Smutje. Das Essen auf dem Schiff ist zwar nicht besser als zu Hause, doch angesichts der Gefahren des Ozeans spielen solche Kleinigkeiten plötzlich keine Rolle mehr.

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22.90
Vortrag im Bodmanhaus am 16. November 2018

Nizza, nach Ende des Krieges: Das Ehepaar Schott hat wie durch ein Wunder die KZ-Haft überlebt und ist heimgekehrt an den Ort, wo sie vor der Deportation ihre Tochter Luise zurücklassen mussten. Diese war in einem Kloster versteckt und ist mittlerweile Katholikin, was ihre Eltern nicht ertragen. In seinem Roman, 1948 in New York entstanden, setzt Kesten sich intensiv mit religiösem Fanatismus auseinander. Der Herausgeber Albert Debrunner berichtet spannend und lebhaft über den Roman und seinen Autor, den er in dessen späten Basler Jahren kannte. Am 16. November um 20h im Thurgauer Literaturhaus in Gottlieben.

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10 Jahre Marianne Gasser

Am nächsten Samstag, 10. November, ist es soweit: Marianne Gasser arbeitet seit 10 Jahren im Bücherladen und wir feiern das schöne Ereignis mit einer Reise zur Buch Basel. Da wir unsere Kundschaft nicht vor verschlossenen Türen stehen lassen wollen, schmeisst diese gleich selber den Laden: Anita Bernhard, Sabine Brüni, Anne-Sophie Dusel, Johanna Dusel, Johannes Eiholzer und Judith Engeler werden beraten und bedienen, sich am Päcklitisch versuchen und Ihre Bestellungen notieren. Lassen Sie sich überraschen von unseren flotten Teilzeitkräften!

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