Ein Gespräch mit Sieglinde Geisel im Bodmanhaus

Fast vierzig Jahre lang hat Peter Bichsel die Welt, die Menschen, die Schweiz und die Politik in seinen Zeitungskolumnen betrachtet. Seine Erzählungen sind legendär. Er war Lehrer, Querdenker und Redenschreiber. Im Gespräch mit der Journalistin Sieglinde Geisel kommen Bichsels Qualitäten zum Tragen: er ist ein gerissener Fuchs und löst mit seinen Ideen je nach dem Stirnrunzeln oder Gelächter aus. Montag, 23. September 2019, um 20 Uhr im Bodmanhaus.

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30.00
Lesung am 19.9.19 um 20 Uhr im Bodmanhaus

Zwei Tage sind sie hinter Papier versteckt, dann werden die sieben großen Schaufenster feierlich enthüllt – und lassen die Waren des alteingesessenen Quatre Saisons in neuem Glanz erstrahlen. Für diese Momente lebt und arbeitet Schaufensterdekorateur Stettler, und das schon mehrere Jahrzehnte. Nun, mit knapp sechzig, wird ihm überraschend ein jüngerer Kollege zur Seite gestellt – ein Rivale, ein avisierter Nachfolger, ein Feind! Wir freuen uns auf die Lesung mit Alain Claude Sulzer am Donnerstag, 19. September im Bodmanhaus. Moderation: Marianne Sax

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31.00
31. August 2019

Das Thema vegetarische und vegane Küche erhitzt die Gemüter. Doch nichts spricht dagegen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, im Gegenteil! Es ist nämlich erlaubt, am Montag Tofu und am Dienstag Bratwurst zu bräteln. Geben wir der grünen Küche ihren Platz in unserem Speiseplan, das ist gut fürs Klima und für die Tierwelt. Der "Greentopf" ist das vegi-Pendant zum allseits beliebten Schulkochbuch "Tiptopf", und wurde von Schülerinnen und Schülern aus Frauenfeld mitentwickelt. Aber obacht: wer das Vegi-Tatar oder die Mais-Lauch-Plätzchen probiert hat, wird möglicherweise doch noch bekehrt.

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39.00
Lesung im Bodmanhaus am 28.8.19

Heute vor 204 Jahren feierte Goethe seinen 66. Geburtstag in Frankfurt, wo er glückliche Wochen der Nähe zu Marianne von Willemer verbrachte. Dabei entstand in einem poetischen Austausch eine einzigartige Sammlung von Liebesgedichten. Als Buch Suleika gingen sie in den West-östlichen Divan ein, der 1819 erstmals erschien. Elisabeth Binder erzählt diese späte Liebesbeziehung Goethes vor dem Hintergrund der Entstehung des ganzen Divan. Lesung und Vortrag von Elisabeth Binder. Vorsicht: Mittwoch!

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17. August 2019

Im jungen Staat Norwegen leben sie buchstäblich am Rande der Welt, auf einer Insel bei Rørvik: die dreijährige Ingrid, ihre Tante Barbro, ihre Mutter Maria, der Vater Hans und der Grossvater Martin. Das Leben ist hart, doch für die Familienmitglieder bedeutet das einfach, dass sie jeden Tag nehmen müssen, wie er kommt: Fische fangen und trocknen, Schafe melken, Kartoffeln ausgraben. Über 600 Seiten entspinnt sich eine umwerfende norwegische Familiensaga. Die Handlung ist einfach, die Sprache klar wie der Nordseewind und warm wie eine Eiderdaunen-Decke.

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10. August 2019

Maslows Bedürfnispyramide ist die berühmteste Infografik der Welt. Sie erklärt, dass die Menschen zuerst die Grundbedürfnisse nach Essen, Geborgenheit und Sex befriedigen müssen. Danach kommen Sicherheit, Zugehörigkeit, Bestätigung und Selbstverwirklichung. Ich kenne sie aus dem Schulkochbuch (unten Reis, Kotelett und Salat, zuoberst das Praliné). Doch brauchen wir nicht eher WLAN statt Salat? Wie lässt sich die Bedürfnispyramide für den modernen Menschen so gestalten, dass alle etwas davon haben? Die beiden Infografik-Genies Krogerus und Tschäppeler tragen auf jeden Fall zum Grundbedürfnis der Buchhändlerin nach Verkäufen bei.

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3. August 2019

Vortrefflich sind sie, bescheiden und fromm. Barbara Pym führt uns ins London zwischen Krieg und Popmusik, voller Trümmer, schlechtem Essen und dünnem Tee - und voller Frauen, die keine Männer (mehr) haben. Die Protagonistin Mildred ist bereits 30 vorbei und ledig - was ein schweres Los ist, denn sie ist von Beruf Pfarrerstochter und versucht, auf eigenen Füssen zu stehen. Mit scharfzüngigem Witz und voller Mitgefühl lässt sie die Londoner Strassen der Nachkriegsjahre auferstehen. Die Originalausgabe erschien 1952, der Roman ist neu übersetzt von Sabine Roth.

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27. Juli 2019

Ofelia zieht mit ihrer hochschwangeren Mutter zu ihrem neuen Stiefvater, der ihr genauso viel Angst einjagt wie den aufständischen Bewohnern des Waldes, die er im Auftrag des spanischen Diktators Franco terrorisiert. Doch der Wald ist gross und bald findet Ofelia den Weg in eine geheime Welt. Sie ist die lang gesuchte und ersehnte Prinzessin eines unterirdischen Königreiches und die Aufgaben, die sie dort erwarten, sind schwer. Ofelia ist mutig und klug und sie hat dank dem, dass sie die Märchen kennt, einen geschärften Blick auf die Welt oberhalb und unterhalb der Erde. Für Jugendliche und Erwachsene ein unheimliches Lesevergnügen.

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20. Juli 2019

Die Welt wäre etwas besser, führen wir mehr mit der Eisenbahn. Wir könnten friedlich aus dem Fenster gucken, lesen, Tee trinken oder uns mit Fremden unterhalten. Wir könnten den Alltag hinter uns lassen, uns eine Pause gönnen und die Zeit und die Welt ziehen lassen. Der sagenhafte Glacier Express fehlt nicht in diesem schönen Buch (die Autorin nennt ihn den langsamsten und malerischsten Expresszug der Welt), aber wenn ich beim Blättern auf Strecken wie die Transmongolische Eisenbahn oder den Dakar-Bamako Express stosse, packt mich das heftigste Fernweh und ich möchte sofort ein Billett kaufen.

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13. Juli 2019

Im letzten Sommer der Belle Epoque nimmt die Liebe in Wien Fahrt auf, nachdem sie sich in den beiden Vorgängerromanen "Ein Winter in Wien" und "Wenn es Frühling wird in Wien" leise angekündigt hatte. Das Kindermädchen Marie arbeitet im Haushalt des berühmten und zerstreuten Arthur Schnitzler und seiner bärbeissigen Frau. Schnitzlers bevorzugter Buchhändler heisst Oskar Novak und Marie reisst sich darum, die bei ihm bestellten Bücher abzuholen. Schon bald ist es um die beiden geschehen, doch ihre Armut verbietet es ihnen, an Heirat nur zu denken.

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6. Juli 2019

Fröhlich soll sie beginnen, die schöne Sommerferienzeit! Mit diesen Kinderlieder-Hits wird jede Reise zum Happening, weil alle mitsingen und sich an den Bildern vn Pina Gertenbach freuen können. Zur "Vogelhochzeit" wird geturtelt, was das Zeug hält, Hänsel und Gretel werden von allerhand Getier begleitet und wenn zuletzt der Mond aufgegangen ist, schlafwandelt das Kaninchen, der Maulwurf ist über seinem Buch eingenickt und der Hirsch trägt eine schmucke Schlafmaske. Jede Doppelseite ist voll illustriert, auf der Aufklappseite stehen Noten, Gitarrengriffe und alle Strophen der Lieder.

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21.90
Lesung am 4. Juli um 20Uhr im Bodmanhaus

1985: wenn Alexa Henning von Lange das Lebensgefühl dieser Zeit skizziert, erklingt Keith Jarrets Köln Concert, Schrankwände voller Schnapsflaschen und lederne Sitzgarnituren füllen die Wohnzimmer, der Feminismus verängstigt die Männer und die Kinder sind hochbegabt. Eine Reihenhaussiedlung wird zur Kampfzone, als die kumulierten Verletzungen und verdrängten Sehnsüchte der Hausfrauen ans Tageslicht drängen. Die Autorin liest am nächsten Freitag im Bodmanhaus in Gottlieben, Marianne Sax darf mit ihr diskutieren.

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29.00
Lesung am 28.6.19 um 20Uhr im Bodmanhaus

»Die Vier« müssen im neuen Roman von Friedrich Ani aktiv werden: Polonius Fischer (der ehemalige Mönch), Tabor Süden (der zurückgekehrte Verschwundenensucher), Jakob Franck (der pensionierte Kommissar, immer noch Überbringer der schlimmsten Nachricht) und Fariza Nasri (Beamtin mit syrischen Wurzeln, erlöst von der Verbannung in die Provinz). Alle wenden ihre einzigartigen Methoden auf, um die Fälle einer erschossenen Frau und eines erschlagenen Polizisten aufzuklären. Das Publikum im Bodmanhaus kann sich freuen: Das Gespräch zwischen SRF-Literaturchefin Esther Schneider und dem sympathischen Autor wird eine Freude sein.

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15. Juni 2019

Sie heissen Paula, Judith, Brida, Malika und Jorinde. Sie sind Städterinnen, sie kennen einander mehr oder weniger gut und stehen an einem Punkt im Leben, wo sie nicht recht wissen, wie weiter. Unerwünschte Schwangerschaft, unerfüllter Kinderwunsch, Trennung, Affären, Krankheit, Tod - das Leben selbst setzt die Marken und die Menschen stolpern daran vorbei. Die verbreitete Meinung, es gebe ein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben, wird in diesem Roman einer strengen Prüfung unterzogen. Leicht und flüssig geschrieben, nimmt die Autorin ihre Figuren ernst und schenkt ihnen ihre Würde oft durch die Hintertür.

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30.00
Lesung am 13. Juni um 20h im Bodmanhaus

Fake, Fiktion, Lüge, Wahrheit, Fakten, Theorie - das sind Schlagworte, die uns allen spätestens seit der Wahl Donald Trumps geläufig sind und die nicht selten für Verwirrung sorgen. Weshalb möchten die Menschen "wahre Geschichten" lesen? Auf welche Wahrheiten können wir uns in einem Roman verlassen? Auf diese Fragen hat die Literaturwissenschaft Antworten: Thomas Strässle weiss, wo die Grenzen verlaufen und was den gemeinen Fake genau von der Fiktion unterscheidet, die wir LeserInnen so schätzen. Der Autor präsentiert sein Buch am 13. Juni um 20 Uhr im Bodmanhaus. Moderation: Marianne Sax

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1. Juni 2019

Wenn ich an meine Anfänge als jugendliche Leserin zurückdenke, kommt mir stets Gottfried Keller in den Sinn: Der grüne Heinrich aus dem 19. Jahrhundert erklärte dem Mädchen des 20. Jahrhunderts seine Welt und ich realisierte, dass unsere Jugend sich nicht so sehr unterschied. Die Gefühle, die Personen, die Beziehungen - bei Keller wirkt alles so modern, dass wir uns direkt gemeint fühlen. Diese Durchlässigkeit findet sich auch und vor allem in Kellers "Züricher Novellen": Der Dichter nimmt uns bei der Hand und lässt uns die 200 Jahre, die uns von ihm trennen, vor lauter staunendem Vergnügen vergessen.

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25. Mai 2019

Die Liebe, der Tod, die Verzweiflung, die Heilung. Es sind die ganz grossen Themen, die sich Sarah Kuttner in ihrem Buch vorgenommen hat - und sie meistert diesen Stoff mit so viel Mut und Humor, dass es zum Lachen und zum Heulen ist. Der Roman erzählt von einer Familie, in der sich das Unsagbare ereignet: der Erstklässler Kurt stirbt bei einem Unfall. Der Schmerz ist unerträglich - und bekanntlich geht das Leben weiter. Kurts Beerdigung muss organisiert sein, seine Gartenpflanzen brauchen Wasser, die ganze Patchworkfamilie muss weitermachen und stolpert tränenreich und liebevoll von Falle zu Falle. Hinreissend.

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29.90
18. Mai 2019

Missmutig ist sie zu Recht, die dicke Prinzessin Petronia, denn ihre Eltern haben sie auf dem langweiligsten Planeten des Weltalls ausgesetzt. Ausserdem schwärmt alle Welt von ihrem Cousin, dem kleinen Prinzen, und den kann sie überhaupt nicht leiden, den kleinen Schleimer. Seine Sprüche nerven sie, und mit ihren eigenen beweist sie mehr Sinn fürs Praktische ("Man sieht nur mit der Lupe gut", "Obacht - das Weltall kann Spuren von Erdnüssen enthalten"). Immerhin verfügt Petronia über einen Multifunktionswurm (MFW), mit dem sie durch Wurmlöcher reisen und an dem sie ihre schlechte Laune auslassen kann.

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29.00
Lesung mit Regula Imboden am 16. Mai um 20 Uhr im Bodmanhaus

Corinna Bille und Maurice Chappaz waren ein Liebespaar, ein Schriftstellerpaar und später Eltern von drei Kindern. Um sich je ein eigenes Leben zu bewahren, entschieden sie sich für die Nähe auf Distanz, wohnten meist getrennt oder waren viel auf Reisen. Diesem Umstand verdanken wir einen so umfassenden wie faszinierenden Briefwechsel, fast vom Tag ihrer ersten Begegnung 1942 an bis zum Tod von Corinna Bille im Jahr 1979. Regula Imboden liest am Donnerstag, 16. Mai um 20 Uhr daraus vor.

 

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20. April 2019

"Der Bär hatte lange geschlafen. Sein Magen knurrte. 'Mal sehen, was die anderen so treiben', dachte er." So beginnt eine wilde Geschichte von wilden Tieren, die in der Stadt ihr Glück versuchen. Da der Bär so lange geschlafen hat, ist er schlecht informiert und macht sich - mit geklautem Hut, Sonnenbrille und Einkaufstasche perfekt getarnt - auf die Suche nach seinen Kumpels. Doch die wollen ihn gar nicht haben, denn so ein Leben in der Stadt ist verzwickt und für Bären höchstens im Zoo geeignet, finden sie. Für alle, die schon gerne selber lesen. (Und was war eingentlich in der Einkaufstasche drin?)

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